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Firmung

Im Glauben gestärkt und in die Gemeinschaft der Kirche vollends aufgenommen

     "Ich bin stolz auf Euch, dass Ihr in unserer heutigen Zeit als Christ leben wollt!" (Martina Stamm)

Am Samstag, den 19. September, haben 19 Jugendliche der Pfarrei Seliger-Niels-Stensen das Sakrament der Firmung empfangen. Zunächst verschoben, konnte nun unter den hinlänglich bekannten Pandemieauflagen die Feier der Firmung in drei Gottesdiensten stattfinden. In der Warener Heilig-Kreuz-Kirche wurden am Morgen im ersten Gottesdienst die Jugendlichen von Pfarrer Br. Martin gefirmt, der dazu eigens die Beauftragung des Erzbischofs Stefan Heße erhalten hatte. In den beiden nachfolgenden Gottesdiensten spendete Weihbischof Horst Eberlein die Firmung.

Für die Angehörigen der Firmlinge aus den Kirchorten Feldberg, Neustrelitz, Röbel und Waren wurden jeweils sechs Plätze reserviert. Damit war die Kirche unter den festgelegten Bedingungen gefüllt. Gemeindereferentin Martina Stamm zeigte sich froh und erleichtert, dass die Firmung nun doch noch in diesem Jahr stattfinden konnte. Und Pfarrer Bruder Martin unterstrich, dass unter den erschwerten Bedingungen das Beste daraus gemacht wurde. Besonderer Blumenschmuck vor dem Altar, festliche Musik von Frau Tammer an der Orgel und nicht zuletzt die festliche Kleidung besonders der Jugendlichen unterstrichen die große Bedeutung dieses Tages.

Frau Martina Stamm, die zusammen mit Frau Ursula Weida aus Feldberg und den jungen Katecheten Tabea Marks und Jeremias Stamm die Jugendlichen über ein Jahr auf die Firmung vorbereitet hatte, stellte zu Beginn dem jeweiligen Firmspender die Firmlinge feierlich vor. Dabei wandte sie sich auch an die Jugendlichen, denen sie ihre große Wertschätzung für ihr Engagement in der Vorbereitung und für ihr Ringen um Antworten auf die Glaubensfragen zum Ausdruck brachte.

Im ersten Gottesdienst ermutigte Pfarrer Bruder Martin in seiner Predigt die Jugendlichen, auf das eigene Gefühl zu achten und auf die innere Stimme zu hören, die zum Guten rät. Danach zu handeln und so den eigenen Weg zu gehen, bedeute Jesus nachzugehen, der den Weg kennt und ihn immer mitgeht. Der Heilige Geist gebe dazu die Kraft. Außerdem verlaß er ein Grußwort des Erzbischofs.

Weihbischof Horst Eberleins Predigten in den beiden anderen Gottesdiensten mündeten in dem Gedanken, dass die Jugendlichen immer mehr selber verantwortlich für ihr eigenes Leben seien. Dabei dürften sie der Zusage in Taufe und Firmung vertrauen, dass Gott sie nie verlässt. Auch er ermutigte dazu, bei allen Fragen des Lebens und Glaubens in Gott zu bleiben und Jesus Christus nicht wegzulassen.

Ikone: Christus und Abbas Menas

 

Zum Ende des Festgottesdienstes erhielten die Jugendlichen aus den Händen von Gemeindereferentin Martina Stamm als Andenken die Bibel. Ihre Firmurkunde wurde ihnen durch Pfarrer Bruder Martin bzw. Weihbischof Horst Eberlein überreicht.

 

Nach dem Gottesdienst wurden vor dem Kirchportal zahlreiche Erinnerungsfotos gemacht und Gratulationen ausgesprochen. So ging bei herrlichem Sonnenschein ein schönes Fest zu Ende.

 

(C.J.)


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